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Pfeffer

Beschreibung:

Pfeffer (Piper nigrum) gehört zur Familie der Pfeffergewächse und ist eine Kletterpflanze mit herzförmigen Blättern, die bis zu 10 m hoch werden kann (kultiviert 3 bis 5 m). Das verwendete scharfe Gewürz enthalten die Früchte der Pfefferpflanze.

Ursprung / Verbreitung:

Ursprünglich kommt die Pfefferpflanze aus Indien und vor ca. 1.000 Jahren gelangte sie nach Südostasien. Die größten Anbauländer von Pfeffer sind heute Vietnam, Indonesien, Indien, Brasilien und Malaysia.

Anbau / Ernte / Herstellung:

Geerntet wird als grüner (unreif), schwarzer (unreif, ungeschält und getrocknet), weißer (reif und geschält) und roter (reif und ungeschält) Pfeffer. Die Ernte der Früchte kann zwei Mal im Jahr stattfinden. Eine Pfefferpflanze kann bis zu 30 Jahre erntefähige Früchte tragen.

Tipp für die Küche:

Pfefferkörner lassen sich – trocken, lichtgeschützt und gut verpackt – lange lagern. Da das Aroma von frisch gemahlenem Pfeffer rasch verfliegt, sollte man die Körner erst bei Bedarf mahlen.

Wirkung:

Pfeffer hat eine appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung und wird in erster Linie als Gewürz verwendet. Als Heilmittel wird die Pfeffersubstanz in Europa heute nur noch in Tonika genutzt.

Besondere Inhaltsstoffe:

Piperin, Piperettin, Piperylin, Piperanin und Chavicin sowie Alkamide und ätherische Öle

Produkte mit Pfeffer:


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