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Paprika

Beschreibung:

Paprika (Capsicum), zu der auch Chili, Peperoni, Pfefferoni oder Peperoncini zählen, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Damit ist sie verwandt mit Tomaten, Kartoffeln und Auberginen. Die meisten Paprika enthalten – in unterschiedlicher Konzentration – Capsaicin, welches die Schärfe erzeugt. Je mehr Capsaicin eine Paprika enthält, desto schärfer ist sie. Die süßen oder milden Paprika enthalten nur sehr wenig Capsaicin. Peperoni enthalten etwa 5x so viel, ungarische scharfe Paprika etwa 10x so viel, Peperoncini etwa 50x so viel und sehr scharfe Arten (Tepin, Habanero) etwa 1.000x so viel Capsaicin.

Ursprung / Verbreitung:

Der Ursprung der Paprika-Arten und -Sorten ist Mittel- und Südamerika. Dort diente Paprika schon vor 9.000 Jahren als Nutzpflanze. Heutzutage wird Paprika weltweit in tropischen und gemäßigten Zonen angebaut.

Anbau / Ernte / Herstellung:

Juli bis September, nach der Blütezeit, ist der beste Zeitpunkt für die Paprikaernte. Die Pflanze lässt sich auch in unseren Breiten gut im Garten anbauen. Paprikapflanzen werden in unseren Gärten 20 - 80 cm hoch und gedeihen am Besten unter Glas.

Tipp für die Küche:

Die grünen, gelben und roten Paprika sind unterschiedliche Reifegrade. Bei Kindern sind die süßen, roten Früchte natürlich die beliebtesten. Paprika lässt sich sowohl roh als auch gekocht verwenden. So kann man ihn in Salaten, gefüllt, eingelegt, gedünstet oder gebraten verwenden. Neben Paprikapulver wird auch eine Vielzahl an Dips, Würzsaucen und -pasten aus Paprika hergestellt.

Frische Paprika hält sich bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Tage, im Kühlschrank etwa eine Woche.

Wirkung:

Paprika enthält viel Vitamin C und bereits die amerikanischen Ureinwohner nutzten Paprika als Heilmittel gegen Zahnschmerzen oder Arthrose.

Besondere Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl, Zucker, Vitamin C, Flavonoide, Carotine, Kalium, Magnesium, Kalzium

Produkte mit Paprika:


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