Diese Website möchte (neben technisch notwendigen Cookies) auch andere Cookies nutzen. Datenschutzerklärung

Honig

Beschreibung:

Honig ist ein Lebensmittel, das überwiegend von Bienen zur eigenen Nahrung produziert wird. Honig wird aus Blütennektar oder aus Honigtau, den zuckerhaltigen Sekreten verschiedener Insekten gewonnen. Wenn wir von Honig sprechen meinen wir in der Regel Bienenhonig, der aus Nektar oder Honigtau gewonnen wurde.

Ursprung / Verbreitung:

Bienenhonig gibt es weltweit. Er wird fast überall von der auch bei uns beheimateten westlichen Honigbiene produziert. Regional gibt es auch exotische Bienenarten, deren Honig aber meist nie bis zu uns in den Handel gelangt. Honig wurde schon in der Steinzeit als Nahrungsmittel von Menschen genutzt, wie man in Höhlenmalereien sehen konnte. Bereits vor 9.000 Jahren wurden schon Hausbienen zur Honigproduktion gehalten.

Anbau / Ernte / Herstellung:

Bienenhonig entsteht, in dem Bienen Nektarienensäfte oder Honigtau anreichern, in Waben speichern und dort reifen lassen. Die Sammelbiene saugt den Nektar hierfür über ihren Rüssel auf und transportiert ihn in den Bienenstock, wo er von Stockbienen weiterverarbeitet wird. Unter anderem durch das Fächern mit den Flügeln entziehen die Bienen dem Honig das Wasser, um ihn so einzudicken. Am Ende des aufwändigen Herstellungsprozesses lagern die Bienen den Honig in mit Wachs verschlossenen Waben ein. Nun ist der Honig reif und kann vom Imker geerntet werden. Der eingelagerte Honig ist übrigens eine Überproduktion der Bienen und entsteht erst, wenn der eigene Nahrungsbedarf der Bienen gedeckt ist.

Tipp für die Küche:

Honige aus unterschiedlicher Herkunft unterscheiden sich als Naturprodukt in Geschmack und Konsistenz teilweise sehr voneinander. Einige Sortenbeschreibungen:

- Blütenhonig: Relativ milder Honig, der nicht überwiegend von einer Trachtenpflanze stammt. Beispielsweise ein Honig aus Obsttracht und Löwenzahn.

- Lavendelhonig: Eine Spezialität aus Frankreich mit besonderem Lavendelaroma.

- Manuka-Honig: Spezieller Honig aus einem neuseeländischen Teebaum, der besonders antibakteriell und antimykotisch ist. Dadurch hat er eine hohe Heilwirkung.

- Waldhonig, Blatthonig, Tannenhonig: Allgemeine Bezeichnung für Honig, der überwiegend aus Honigtau hergestellt wurde. Er ist besonders mineralstoffreich.

Aufgrund seines hohen Zucker- und geringen Wassergehalts ist Honig lange haltbar. Wobei er im Laufe der Zeit auskristallisieren und fest werden kann. Durch sanftes Erwärmen (<40°C) im Wasserbad können Sie den Honig wieder flüssig machen. Honig aus Honigtau bleibt übrigens besonders lange flüssig.

Wirkung:

Honig wirkt entzündungshemmend und wird seit jeher gerne bei der Wundauflage verwendet. Da Honig ein Lebensmittel ist, darf in Deutschland nicht mit seiner heilsamen Wirkung geworben werden.

Besondere Inhaltsstoffe:

Honig besteht überwiegend aus Zucker (Fructose und Glucose) und Wasser. Daneben enthält Honig u. a. Pollen, Saccharose, Maltose, Melezitose, Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe.


zum Zutatenlexikon